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Hoher BMI schadet Kindern langfristig

Fettleibiges Kind

Fettleibigkeit in der Kindheit beeinflusst die spätere Gesundheit. Das zeigt eine neue Langzeitstudie.

Forscher der britischen University of Surrey untersuchten Daten von über 300 000 Teilnehmenden. Angaben zum BMI (Body Mass Index), Hüftumfang und Hautfaltendicke der Teilnehmenden mit dem Durchschnittsalter 10 wurden mit Test-Resultaten derselben Teilnehmenden rund 25 Jahre später verglichen. Die Langzeitstudie zeigt: Wer als Kind fettleibig war, hat als Erwachsener ein höheres Risiko für Schädigungen der Arterien. Diese erhöhten die Wahrscheinlichkeit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, heisst es in der Studie, die Ende Mai 2017 im Journal «Obesity Reviews» publiziert wurde. Zudem hatten die Teilnehmenden ein erhöhtes Risiko für eine Diabetes-Vorstufe.

Ein hoher BMI in der Kindheit war auch ein Indikator für Bluthochdruck im Erwachsenenalter. In Grossbritannien wurden 2015/2016 fast 20 Prozent der 10- bis 11-Jährigen als fettleibig eingestuft, 0,7 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.

In der Schweiz ermittelt die ETH Zürich alle fünf Jahre mit Unterstützung des Bundesamts für Gesundheit, wie sich das Gewicht von Kindern in der Schweiz entwickelt. 2012 waren sieben Prozent der untersuchten Kinder (3000 Kinder an 60 Schulen) adipös.

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