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Eltern missbrauchen Medikamente um Babys ruhig zu stellen

weinendes Kind im Gitterbett

Ist es der Druck, am nächsten Tag fit zur Arbeit zu erscheinen, der Eltern dazu verleitet, ihr Kind in der Nacht mit Medikamenten ruhig zu stellen? Klar ist: Ungefährlich ist die Praxis nicht.

Nachdem die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» von Eltern berichtet hat, die ihre Kleinen etwa mit Sedaplus, einem starken Schlafmittel, ruhig stellen, hat sich «20 Minuten»in der Schweiz umgehört. Fazit: Auch in der Schweiz verabreichen Eltern Kindern Medikamente, um sie schläfrig zu machen. So bestätigte Apotheker Patrick Bolliger, es gebe sporadisch Kunden, die um ein Medikament bitten, damit das Baby endlich schlafe. Das Problem dabei: Es gibt keine kindergerechten Produkte auf dem Markt.

Medikamente, die nicht explizit für Kinder geeignet sind, können auch in kleinen Dosen gefährliche Auswirkungen haben. Diese können die Gehirnentwicklung beeinträchtigen, zu Atemdepression, Atemstillstand, Müdigkeit und starker Verstopfung führen. Laut der «Frankfurter Alltemeinen Zeitung» ist es in Deutschland zu mehreren Todesfällen von Säuglingen und Kleinkindern aufgrund einer Überdosis von Mitteln gegen Husten und Erbrechen gekommen.

Tipps, wie Eltern dank ruhig schlafenden Kindern wieder mehr zur Ruhe kommen, gibt Susi Strozzi, Leiterin der Schlafsprechstunde für Kinder am Inselspital Bern in diesem Artikel.


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