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Schwangerschaft - Woche für Woche

20. Woche

Titelbild: 20. Woche

Die zweite ausführliche Ultraschalluntersuchung steht an. Ihr Gynäkologe oder Ihre Gynäkologin wird sehen, ob sich Ihr Baby gut entwickelt. Vielleicht sieht man am Ultraschall ob es ein Mädchen oder ein Junge wird.

Grösse und Gewicht

Grösse (Scheitel-Steiss-Länge): 160 mm

Gewicht: ca. 330 g

Kopfdurchmesser: 46-55 mm

Ihr Baby

Ihr Ungeborenes entwickelt nun einen eigenen Schlaf- und Wachrhythmus. Dieser stimmt nicht immer mit dem Ihrigen überein, das werden Sie merken, sobald Sie die ersten Kindsbewegungen spüren. Das Kind wird jetzt immer kräftiger, und es dauert sicher nicht mehr lange, bis Sie seine ersten feinen Strampelbewegungen spüren.

Ihr Körper

Da Ihre Haut besser durchblutet ist und Sie und Ihr Ungeborenes viel Wärme produzieren, kommen Sie rasch ins Schwitzen. Die Haut ist jetzt anfälliger für Irritationen; regelmässige Hautpflege, durchlässige Kleidung und lauwarme Duschen können helfen. Viele Frauen haben einen starken Ausfluss (Fluor). Solange er geruchlos, flüssig und klar oder milchig ist, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Hygiene ist jetzt jedoch besonders wichtig, damit durch das feuchte Milieu keine Scheideninfektionen entstehen.

Arzttermin: 2. Routine-Ultraschalluntersuchung

Bei dieser Ultraschalluntersuchung, die in der Regel zwischen der 20. und 22. Woche stattfindet, wird Ihr Kind gründlich untersucht. Wichtig sind:

  • Kontrolle der Organe
  • Wachstum, Gewicht und Grösse des Kindes
  • Lage und Struktur der Plazenta und der Nabelschnur
  • Beurteilung des Fruchtwassers
  • Untersuchung des Herzens (Herzkammer und Herzklappen)

Je nach Lage des Babys kann das Geheimnis um das Geschlecht Ihres Kindes gelüftet werden. Geben Sie Ihrem Gynäkologen oder Ihrer Gynäkologin rechtzeitig Bescheid, ob Sie wissen wollen, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. Und: Nehmen Sie Ihren Partner zur Untersuchung mit, damit Sie diesen einmaligen Moment gemeinsam erleben.

Farbkodierter Doppler-Ultraschall

Diese Screening-Untersuchung wird gemacht zur Risikoabschätzung einer sich entwickelnden Plazentafunktionsstörung (Gebärmutter-Arterierenuntersuchung um die 21. - 22. SSW), also nur wenn begründete Zweifel an einer normalen Entwicklung bestehen oder in einer Risikoschwangerschaft. Die Untersuchung ermöglicht es, die Nabelschnur und den Blutfluss im kindlichen, plazentären und mütterlichen Kreislauf (Gebärmutterarterien) sichtbar zu machen.

Denken Sie daran

Melden Sie Ihr Kind bei einer Krankenkasse an. Grundsätzlich hätten Sie mit der Anmeldung noch bis drei Monate nach der Geburt Zeit. Es gibt aber einen trifftigen Grund, dies vorab zu tun: Kommt das Baby krank zur Welt, finden Eltern nur schwer eine Kasse, bei der sie es über die Grundversicherung hinaus versichern können. Denn vor Abschluss einer Zusatzversicherung werden Informationen über den Gesundheitszustand des Kindes eingeholt. Während der Schwangerschaft wird eventuell eine Bestätigung Ihres Gynäkologen verlangt, dass die Schwangerschaft bisher problemlos verlaufen ist und beim Kind keine Krankheiten festgestellt wurden. Gewisse Krankenkassen haben für diesen Fall auch eine Gesundheitsklausel eingeführt. Deshalb lohnt es sich, das Kleingedruckte vor Abschluss der Versicherung zu lesen. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

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